Laternenfest im Jugendraum in der Pfarre Weizberg mit Eltern, Geschwistern und Großeltern
"Ich geh mit meiner Laterne ....
... und meine Laterne mit mir. ....
..., da oben leuchten die Sterne, ...
... da unten leuchten wir!"
Fabian mit Mama: "Kastanien, ...,
Kastanien, ... wie sich die Zweige biegen …!"
"Und i fliag, ..., fliag,
wia a Flieger ....
und bin stoark, ....,
stoark, wia a Tiger ...
und so hoch, ..., hoch,
wia a Giraffe ... ohohoh.
... heut is` so a schöner Tog, ...,
tra - la - la - la!"
Martinsspiel: "Die kleinen schnatternden Gänse
verraten den im Gänsestall versteckenden Martin!"
Gänschen Sonja ist aus dem Gänsestall
entwischt.
Gilbert spielte den "Heiligen Martin".
Das Volk fragte Martin:
"Möchtest du Bischof von Tours werden?"
Der kleine Martin antwortete mit: "Ja!"
Jetzt kommt der gemütliche Teil!
Männer unter sich!
Mahlzeit!
Wo ist mein Würstel?
Kuchen gibt es auch!
Timon 1 1/2 Jahre:
"Mei! Bin ich geschafft!“
A` so a` schöner Kürbismann!
Valeria: "Ich höhle meinen Kürbis ganz allein aus!
Gilbert hinter mir, reinigt die Kerne vom Kürbisfleisch.“
"Die Kerne müssen sauber sein", sagt unsere Tagesmutter
Elisabeth!
Die Kürbiskerne sind die Gartenzuckerln in unserem
Endiviensalat und in der Kürbissuppe!
Gilbert: "Wenn mein Kürbiskopf fertig ist, tanzen wir
singend das Kürbislied um meinen leuchtenden Kürbiskopf!"
So sieht es aus, wenn wir, Gilbert, Thomas,
Valeria und Fabian das Kürbislied tanzen!
Thomas: "Früh übt sich, wer Meister werden will!
Ich lerne unserem jüngsten Tageskind Timon den Kürbistanz!"
"Kastanien ..., Kastanien ..."
Wie sich die Zweige biegen,
überall sie liegen!
Komm! Wir klauben sie schnell auf
und sammeln um die Wette!
Wer die meisten Kastanien hat …
... bekommt die längste Kette!
Timon: "Elisabeth! Meine Kette sticht da hinten! Autsch!"
Österliche Eselwanderung mit dem Verein "Guat leb`n" in Leska
Andy spitzte für sich und für seine Freunde Haselnussstecken zum Würstelgrillen - sehr geschickt und gekonnt.
Hans, unser Führer und Betreuer vom Verein "Guat leb`n", erklärte den Kindern sehr wichtige Verhaltensregeln!
Der kleine Oliver näherte sich dem Esel von hinten! Was haben wir von Hans gelernt? Jana zog Oliver schnell aus der Gefahrenzone! Ich als Tagesmutter bin sehr stolz, dass sich die Kinder untereinander helfen, beschützen und an der Erziehung so interessiert teilnehmen. Die Kinder lernen sehr viel untereinander. Der kleine Oliver bekam es von der Jana noch einmal „kindgerecht“ erklärt und Jana lernte die Gefahr richtig abzuschätzen und reagierte hervorragend.
Als wir alles genau wussten, starteten wir endlich los.
Während der Wanderung suchten die Kinder ihre selbstgebastelten und vom Osterhasen gefüllten Osterkörberln. Jan fand voller Freude schon bald sein Osterkörberl. Hans hat zwar dem Osterhasen beim Verstecken zugesehen, doch trotzdem konnte Eva - Maria, mitsamt der Hilfe von Hans, das Osterkörberl sehr schwer finden.
Thomas und Oliver begrüßten die Hängebauchschweine.
Nach dem Wandern saßen wir gemütlich am Lagerfeuer und grillten die Würsteln mit unseren selbstgeschnitzten Haselnussstecken.
Das freche Schaf „Christl“ fraß aus Carlas Osterkörberl ein Osterei heraus - ohne es vorher abzuschälen.
In der mongolischen Jurte las Burgi, eine weitere Betreuerin vom Verein „Guat leb´n“, eine wunderschöne Geschichte vom Frühling und Winter vor.
Laurin und der große goldene Glitzerstern
Diese Geschichte wurde von unserer Tagesmutter
Elisabeth selbst geschrieben.
Diese Geschichte ist kein Märchen sondern
wirklich wahr … wir waren dabei ....
wir fanden Laurin im Wald ...
und fanden auch den großen goldenen Glitzerstern ...
Auf einem großen hell leuchtenden Stern am dunklen
Nachthimmel wohnt ein kleiner Wichtel, er heißt Laurin.
Laurin liebt es mit seinen Freunden den kleinen Sternen
zu spielen. Als sie eines Tages "Abfangen" spielten,
fiel ein großer goldener Glitzerstern vom Himmel.
Der große goldene Glitzerstern fiel und fiel und fiel ....
ganz tief fiel er hinunter ....
bei der heißen Sonne vorbei ....
durch die feuchten Wolken durch ...
und landete schließlich auf der Erde in einem wunder-
schönen Zauberwald.
Laurin schaute von seinem Stern hinunter und
sah seinen goldenen Glitzerstern im Wald leuchten,
der Glitzerstern rief ihn zu: "Laurin hilf mir ...
Laurin hilf mir!" Dabei wurde das Leuchten des großen
goldenen Sternes immer matter und matter.
"Auweia!" rief Laurin: "Ich muss sofort zu meinem Freund,
ich muss mich beeilen, ich muss meinen großen goldenen
Glitzerstern helfen, bevor sein Leuchten erlischt!"
Ohne Überlegung sprang Laurin seinem großen goldenen
Stern hinterher und fiel ...
und fiel ... und fiel ....
bei der heißen Sonne vorbei, durch die feuchten Wolken
durch und landete auf der Erde ....
aber auf der Erde sah der Zauberwald ganz anders aus ....
als oben auf dem Stern.
Der Zauberwald sah vom Stern ganz klein aus ....
und jetzt auf der Erde ist der Zauberwald ganz, ganz groß.
Laurin setzte sich am Rand des Zauberwaldes
hin und begann fürchterlich zu weinen.
Ganz laut weinte er und ganz viel weinte er.
Das hörten die zwei Tagemütter Elisabeth
und Barbara und die Praktikantin Michaela,
die gerade mit ihren Tageskindern spazieren gingen.
Sie fanden Laurin am Waldesrand weinend sitzen.
"Irgendwo da drinnen muss mein großer goldener
Glitzerstern sein, aber wo, weiß ich nicht!
Könnt ihr mir beim Suchen helfen?", bat der
noch immer jammernde Laurin.
Die Tagesmütter und die Tageskinder gingen mit
dem kleinen Laurin an der Hand durch den Zauberwald
und suchten nach seinem Freund den großen goldenen
Glitzerstern.
Die Tagesmütter gingen mit den Tageskindern
und mit Laurin weiter, plötzlich riefen Jonas
und Laurencia ganz aufgeregt:
"Laurin schau, da auf dem Baum hängt dein
großer goldener Glitzerstern!"
"Nein!", sagte Laurin ganz traurig: „Das ist nicht
mein großer goldener Glitzerstern. Dieser Stern glitzert
zwar golden, aber er ist viel zu klein. Mein großer
goldener Glitzerstern ist groß und dick. Im Bauch meines
großen goldenen Glitzersternes verbirgt sich ein
Sternenschatz und deshalb, ist mein großer goldener
Glitzerstern auch dick!"
Die Tagesmütter gingen mit den Tageskindern
weiter und plötzlich sahen sie hinter einem
Baumstamm auf einem Hügel einen großen ....
dicken ...
goldenen Glitzerstern .
Laurin brüllte los: "Da ist mein großer goldener
Glitzerstern!" Dabei tanzte und jauchzte Laurin und
rief immer wieder: "Danke liebe Kinder, dass ihr mir
soooo geholfen habt. Als Belohnung bekommt ihr von mir
jeder einen Sternenschatz.
Die Tagesmutter Barbara half dem Laurin beim
Verteilen des Sternenschatzes.
Zu Hause bekommt ihr von mir eine gute
Sternentorte zu essen. Diese Torte wurde
einen Tag vorher von Tagesmutter Elisabeths
17-jähriger Tochter Viktoria gebacken.
Alle Tageskinder und Tagesmütter gingen mit
Laurin mit und aßen die gute Sternentorte
im Haus von Tagesmutter Elisabeth.
Unserem süßen Genussspecht Thomas schmeckte
die Sternentorte besonders gut!
Tiergestützte Kinderbetreuung
Tagesmutter Elisabeth bietet tiergestützte Kinderbetreuung
an, weil sie beobachtete, dass die Entfremdung zum Tier
und zur Natur immer größer wird.
Wir treten mit verschiedenen Tieren, wie z.B. Enten,
Meerschweinchen, Katze und Hund in Kontakt.
Durch den Umgang mit Tieren können wir zur inneren
Ruhe finden.
Unser Interesse wird geweckt, die Konzentration wird
gesteigert, die Eigenkompetenz geschult und unser
Pflichtbewusstsein wird entwickelt.
Jana und Andy bauen hier mit Duplo-Steinen für die
Meerschweinchen ein Haus mit Fenster und Türen, mit
einer Schlafstätte und einer Vorratskammer.
Das menschliche Bedürfnis nach Augenkontakt
bestimmt das Verhalten von Jana, die ihr eigenes
Meerschweinchen Prinzeschen auf ihre Blickebene hebt.
Nur wenige Tiere begegnen einem direkten Blickkontakt
so gelassen.
Tiere sollen nicht für eine gewisse Funktion
abgerichtet werden, sondern durch ihre bloße Anwesenheit
hilfreich sein. Das kann nur gelingen, wenn man von einer
tiefen Gemeinschaft zwischen Tier und Mensch überzeugt ist.
Der fürsorgliche Alexander schneidet liebevoll Tomaten
und Paprika für die Meerschweinchen. Über solch eine gesunde
leckere Mahlzeit freuen sich die Tiere sehr, deshalb
springen sie schon laut quiekend im Meerschweinchenstall
herum und lassen Alexander während der Zubereitung nicht
mehr aus den Augen.
Das Füttern ist ein Urbedürfnis von sozial
lebenden Lebewesen.
Erste Dialogversuche zwischen Jonas und Tier
werden gerne mit einem Leckerli eingeleitet.
Eine Begegnung zwischen Kind und Tier ist nicht
notwendigerweise durch ständige Aktion geprägt.
Besonders die stillen Momente bieten eine sensible
Wahrnehmung.
Am Bild zu sehen ist Viktoria (Tochter von Tagesmutter
Elisabeth) und der 2-jährige Thomas.
Durch regelmäßige Tiertage wird eine regelmäßige
Beziehung zwischen dem 1 ½-jährigen Oliver und der
Amsel „Fee“ hergestellt und Ängste abgebaut.
Dadurch wird der soziale Bereich geschult und
Oliver lernt einen respektvollen Umgang mit anderen
Lebewesen.
Die 4-jährige Laurencia machte sich Gedanken über
artgerechte Futterbeschaffung und Pflege.
Sie übernimmt mit ihren Freunden die Verantwortung
über richtige Ernährung von Amsel „Fee“. Vom gemeinsamen
ausgraben der Regenwürmer im großen Gemüsegarten, bis
zur Konzentration den windenden Regenwurm in „Fees“
Schnabel zu bekommen, fand eine wunderbare einmalige
Kommunikation, sprachliche Anregung, Spracherwerb,
bessere Kenntnisse und nonverbale Kommunikation statt.
Natürlich gab es danach sehr viel Anerkennung und
Lob für diese große mutige Leistung.
Warum spricht der 6-jährige Alexander so gut
auf tiergestützte Kinderbetreuung an?
Alexander hat die Möglichkeit, eine emotionale
Beziehung zur Natur und eine freundschaftliche
Verbindung zu Tieren zu entwickeln. Alexander
und seine Freunde sind dadurch eher bereit, mit der
Natur achtsam umzugehen.
Kinder, die die Möglichkeit haben, mit Tieren aufzuwachsen
und von Erwachsenen angeleitet werden, lernen für ihr Leben.
Sie entwickeln Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl,
denn Tiere erfordern Regelmäßigkeit. Das Kind erhält das
Gefühl wichtig zu sein und menschlich gebraucht zu werden.
Kinder, die die Bedürfnisse wahrnehmen und respektieren,
neigen seltener zu aggressivem Verhalten und können in der
Regel besser auf ihre Mitmenschen eingehen.
Sie sind selbstbewusster und toleranter.
Kinder brauchen Märchen ...
Die Kraft der inneren Bilder von Märchen
hilft Kindern Konflikte zu bewältigen.
Es geht um Mut und Selbstvertrauen, kraftvolle
Beschützer und die Bedeutung von Symbolen.
In unseren Aus- und Weiterbildungen erfahre
ich als Tagesmutter die unterschiedlichen
Ansätze in der Arbeit mit Märchen.
Ich begleite das Spiel, indem ich das
Märchen "Brüderchen und Schwesterchen"
der Brüder Grimm vorlese und so dem Spiel
einen sprachlichen roten Faden gebe.
Die Spieler spielen, wie sie sich fühlen,
je nach Stimmung wie es für sie richtig ist.
Laut und leise sein, still für sich
selbst spielend, sich austoben, sich
ausruhen und vieles mehr.
Dies alles ist innerhalb eines Spieles
möglich, weil es einfache klare Spielregeln gibt.
Im Spiel selbst wird mit Körpersprache,
Gestik, Mimik und Stimme, aber ohne gesprochene
Sprache gespielt.
Kinder lernen sich kennen.
Es macht Spaß, sich mit bunten Tüchern,
Hüten und Bändern zu verkleiden.
Im Märchen siegt das Gute und
das Böse wird bestraft.
Märchen machen stark.
Die Kinder - hier mit Praktikantin Ramona -
können so ihre verschiedenen Ausdrucksmöglich-
keiten entdecken und ausprobieren.
Spielfreude, Erlebnisfähigkeit, Kreativität
und Fantasie werden angeregt.
Die Wiese erforschen
Laurencia liebt es "Puste - Blumen" zu blasen,
wie kleine Fallschirme gleiten die Samen
in die Wiese.
Mit Freunden in der hohen Wiese herumzutollen,
das macht Spaß!
Ein weiches Bett in der gut
riechenden Wiese.
Siloballenspringen ist für Maya der
größte Hit.
Den Wald erforschen
Sind wir nicht ein schöner Baum?
Unsere Tagesmutter Elisabeth ist die
Baumkrone und wir sind die Äste und der
Baumstamm.
Spürst du den Baum?
Er gibt uns Kraft, innere Stärke,
Wärme, Luft zum Atmen, Erholung, Freiheit!
Baum ich hab dich lieb!
Baum du beschützt mich!
Baum wir passen auf dich auf!
Hier spielen wir Waldmemory.
Baum ich ertaste dich mit verbundenen Augen.
Werde ich dich sehend wieder finden?